Ein normaler Morgen im Regensburger Norden und ein Blick in die Zukunft der Nordgau Straße
Die Nordgau‑Straße gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen im Regensburger Norden. Doch ihr Erscheinungsbild wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern denn die Nordspange Regensburg nimmt Fahrt auf.
Verkehrsbelastung im Norden und die geplante Entlastung
Ein gewöhnlicher Morgen in der Nordgau‑Straße: Autos und Lastwagen rollen Richtung Stadtzentrum, denn die Straße zählt zu den Hauptverkehrsrouten im Regensburger Norden. Genau hier soll sich künftig vieles ändern. Die Nordgau‑Straße ist ein zentraler Bestandteil der sogenannten Nordspange einem großen Infrastrukturprojekt, das die Verkehrsbelastung im gesamten Stadtnorden reduzieren soll.
Ziel ist eine deutliche Entlastung der Amberger Straße auf der östlichen Regenseite sowie der Lappersdorfer Straße auf der westlichen Seite. Zusätzlich soll erstmals wirksamer Lärmschutz für die Anwohner entstehen, der bislang schlicht nicht vorhanden ist.
Baurecht seit 2024 Detailplanung läuft
Seit Herbst 2024 besteht für die Nordspange Baurecht. Damit liegt ein klarer Planungsauftrag vor, dem die beteiligten Planer nun nachkommen. Aktuell werden die Detailplanungen ausgearbeitet: präzise Baupläne, technische Leistungsbeschreibungen und alle Unterlagen, die für die spätere Umsetzung notwendig sind.
Die Nordspange umfasst mehrere Teilprojekte: den Ausbau der Nordgau‑Straße, den Neubau der Salerner Regenbrücke sowie den Umbau des Lappersdorfer Kreisels. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Freistaat Bayern, Landkreis Regensburg, Stadt Regensburg, Markt Lappersdorf und der Autobahn GmbH die sich auch die Kosten teilen.
Fördermittel und Kostenverteilung
Die Stadt Regensburg plant, für ihren Anteil Fördermittel beim Freistaat Bayern zu beantragen. Der Freistaat stellt einen zweckgebundenen Fördertopf für Straßeninfrastruktur bereit Mittel, die ausschließlich für solche Projekte genutzt werden dürfen.
Nach aktuellem Stand wird mit einer Förderquote von rund 70 bis 75 Prozent gerechnet. Das bedeutet eine deutliche finanzielle Entlastung für die Stadt, da der Großteil der Investitionen vom Freistaat getragen wird.
Regenbrücke, Baugrunduntersuchungen und Zeitplan
Auch die Planungen für die neue Salerner Regenbrücke laufen auf Hochtouren. Die aktuell sichtbaren Arbeiten am Regen stammen vom Wasserwirtschaftsamt und sind unabhängig vom Brückenprojekt.
Für alle Teilprojekte Nordgau‑Straße, Regenbrücke und Lappersdorfer Kreisel werden Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Diese sind nach aktuellem Stand für den Frühsommer 2026 vorgesehen.
Die Nordspange gilt als eines der größten und zugleich umstrittensten Infrastrukturprojekte in Regensburg. Sie soll den Norden entlasten könnte aber auch durch einen Bürgerentscheid entschieden werden.
Weitere Informationen finden Interessierte unter nordspange-regensburg.de.